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Philosophische Fakultät II
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Philosophische Fakultät II
Philologien, Kommunikations- und Musikwissenschaften
Alt-Rektor Wilfried Grecksch (l.), Dekan Gerd Antos und Dekan Reinhard Neubert (r.)
Prof. Antos blieb bis zum Schluss. (Foto: Sarah Huke)
Kabinettausstellung zum 300. Geburtstag von Guillaume-Thomas Raynal vom 23. April bis 20. Juni 2013
300 Jahre Raynal (1713-2013): Kolonialkritik in der Spätaufklärung. Die Lateinamerika-Kapitel der Histoire des deux Indes vom Erstdruck bis zum Projekt einer elektronischen Edition
Aus Anlass des 300. Geburtstags von Guillaume-Thomas Raynal (1713-1796) präsentieren das Institut für Romanistik und das Institut für Informatik eine Ausstellung zur derzeit in einem gemeinsamen BMBF-Projekt bearbeiteten Histoire des deux Indes, einem Schlüsselwerk der Aufklärung.
Eröffnung: Dienstag, 23. April 2013, 17 Uhr, Lesesaal der Zweigbibliothek Neuphilologien, Dachritzstr. 12
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
130423_RAYNAL Kabinettausstellung Pressemitteilung.pdf
(54,2 KB) vom 21.04.2013
Jahrestagung der Zeitschrift für das Privatrecht der Europäischen Union (GPR)
Am 14. und 15. Juni wird an der Martin-Luther-Universität die Jahrestagung der Zeitschrift für das Privatrecht der Europäischen Union (GPR) stattfinden.
Thema ist der Vorschlag der Europäischen Kommission für ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht (GEK). Dazu werden zahlreiche renommierte Politiker, Richter und Akademiker aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten debattieren. Unter anderem haben ihre Teilnahme zugesagt: Diana Wallis, die frühere Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, und Verica Trstenjak, bis vor Kurzem Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof.
Die Vorträge und anschließende Debatte beschäftigen sich vor allem mit den politischen, sozialen und juristischen Auswirkungen des Kommissionsvorschlags.
130614_GPR_conference 2013_programme and invitation.pdf
(221,8 KB) vom 21.04.2013
Open Access für die neue Online-Publikationsreihe des Promotionsstudiengangs "Sprache-Literatur-Gesellschaft"
Reflexionen des Gesellschaftlichen in Sprache und Literatur. Hallesche Beiträge" - unter diesem Titel gibt der Promotionsstudiengang Sprache - Literatur - Gesellschaft der PhilFak II eine neue Publikationsreihe heraus. Als Plattform vor allem für NachwuchswissenschaftlerInnen bietet sie die Möglichkeit, wissenschaftliche Tagungen zu dokumentieren, herausragende Abschlussarbeiten zu veröffentlichen bis hin zur Publikation von Monographien. Wissenschaflich betreut wird die Reihe von den ProfessorInnen des Promotionsstudiengangs. Die Reihe erscheint online, frei zugänglich und entgeltfrei.
Soeben ist der erste Band erschienen: Zwischen autobiographischem Stil und Autofiktion. Narrative Funktionen und Identitätskonstruktionen der Figur des Ich-Erzählers in der Gegenwartsliteratur. Hg. von Johannes Brambora, Franziska Hoffmann-Preisler, Anett Krause und Gudrun Lörincz in Zusammenarbeit mit Prof. Jäger (Germanistik). Den Link finden Sie auf der Website der Arbeitsstelle Massenphänomene." Und hier gelangen Sie auf die Seite des Promotionsstudiengangs.
buchcover_autofiktion_kl.jpg
(10,5 KB) vom 27.11.2012
„Atlas der fiktiven Orte“
Das Geschichtsmagazin „Damals“ kürte im Rahmen eines Wettbewerbs die besten historischen Bücher des Jahres. Der „Atlas der fiktiven Orte“ belegte den 1. Platz in der Kategorie "Unterhaltung". Autor ist Prof. Dr. Werner Nell, Inhaber des Lehrstuhls für Komparatistik am Germanistischen Institut der MLU. Die Illustrationen hatte Steffen Hendel, Doktorand in der neueren deutschen Literaturwissenschaft am gleichen Institut, übernommen. (Quelle: MLU Newsletter 33/12)
Sitzung des Fakultätsrates
Die 25. Sitzung des Fakultätsrates fand am 15. Mai 2013 um 14:00 Uhr im „Kleinen Hörsaal“ (Friedemann-Bach-Platz 6) statt. Zur Tagesordnung gehörten unter anderem Studien-und Prüfungsangelegenheiten sowie Haushalts- und Strukturangelegenheiten.
130515_Fakultaetsratssitzung.pdf
(108,5 KB) vom 13.05.2013
Öffentliche Verteidigungen
Der Promotionsausschuss lädt am 28. Mai 2013 zur öffentlichen Verteidigung in den Historischen Hörsaal (XIV C) im Löwengebäude. Um 12:30 Uhr verteidigt Frau Gabriela Vojvoda-Engstler ihre Dissertation zum Thema „Raum und Identitätskonstruktion im Erzählen Dževad Karahasans. Der Dritte Raum als Verhandlungsinstanz für eine bosnische kulturelle Identität“.
130528_Verteidigung_Vojvoda-Engstler.pdf
(102,4 KB) vom 21.05.2013
Am 16. Mai 2013 verteidigte Frau Katja Barthel ihre Dissertation zum Thema "Gattung und Geschlecht – Weiblichkeitsnarrative im galanten Roman um 1700". Die öffentliche Veranstaltung begann um 14:30 Uhr im Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA, Franckeplatz 1, Haus 54, Raum 09, Christian-Thomaius-Zimmer).
130516_Verteidigung_Barthel.pdf
(101,7 KB) vom 23.04.2013
Frau Prof. Dr. Angela Richter (Seminar für Slavistik) informiert
In diesem Jahr jährt sich die Gründung der Zweigstelle Halle der Südosteuropa-Gesellschaft an der MLU zum zehnten Mal, was wir zum Anlass nehmen wollen, auf die Entwicklungen der letzten Jahre zurückzublicken. Am 24.10.2012 (ab 16.00 Uhr) wird es eine Nachmittagsveranstaltung mit einem Podium geben. Den Einführungsvortrag wird der renommierte Südosteuropa-Historiker Prof. Dr. Holm Sundhausen halten, und zwar zum Thema: Die postjugoslawischen Kriege der 1990er Jahre. Hass und Gewalt aus historisch-anthropologischer Sicht.
Als Teil des Projektes ist eine Foto-Ausstellung geplant, die Fotoarbeiten von Angehörigen der Universität und halleschen Bürgerinnen und Bürgern zeigen soll, die den Balkan bereist, dort gearbeitet haben, aus der Region stammen oder anderweitig mit der Region verbunden sind. Damit möchten wir einerseits den Blick auf Südosteuropa erweitern und andererseits Gemeinsamkeiten in den Erfahrungen von Wissenschaftlern, Entwicklungshelfern, Studierenden, Touristen und Migranten herausarbeiten.
In Vorbereitung dieser Ausstellung gibt es einen Fotowettbewerb, welchen wir bereits gestartet haben und der bis Mitte September 2012 laufen wird. Auf der Webseite des Projektes werden der Wettbewerb und die Ausstellung dokumentiert. Hier geht es zum Wettbewerb.
Ergebnisse der Wahl der Gleichstellungsbeauftragten der Philosophischen Fakultät II
Mit der Wahl vom 23. Mai 2012 ist Frau Dr. Stephanie Kurtenbach aus dem Seminar für Sprechwissenschaft und Phonetik zur Gleichstellungsbeauftragten der Philosophischen Fakultät II ernannt worden.
1204_Wahlergebnisse_Gleichstellungsbeauftragte.pdf
(56,3 KB) vom 25.05.2012
Orden für Frau Dr. Annette Schiller
Die Fakultät freut sich mit dem Romanistischen Institut, dass der französische Bildungsminister Frau Dr. Annette Schiller, stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des Romanistischen Instituts und langjährige Mitarbeiterin im Bereich Sprachwissenschaft, für Ihre Verdienste um die deutsch-französische Zusammenarbeit im Hochschulbereich zum Chevalier de l'ordre des Palmes Académiques ernannt hat. Frau Dr. Schiller erhält damit nicht nur eine der angesehensten, sondern auch die älteste zivile Auszeichnung des französischen Staates, die seit 1808 vergeben wird.
Der Orden wird Frau Dr. Schiller am 8. Februar 2012, um 11 Uhr, in einer feierlichen Zeremonie im Historischen Hörsaal des Löwengebäudes, vom Stellvertretenden Leiter der Kulturabteilung der französischen Botschaft, Herrn Robert Valentin, im Beisein der Beauftragten für deutsch-französische Angelegenheiten in Sachsen-Anhalt, Frau Violaine Varin, verliehen. Wir gratulieren Frau Dr. Annette Schiller zu dieser ehrenvollen Auszeichnung.
Nachruf auf Prof. Dr. Jürgen Leirich – Sportmotorik
Für uns überraschend ist der Sportwissenschaftler, Schriftsteller und Sportfunktionär Prof. em. Dr. phil. habil. Jürgen Leirich (*14.12.1938) in seiner Geburtsstadt Halle an der Saale am 19. Mai 2012 im Alter von 73 Jahren verstorben.
Die sportliche Karriere von Jürgen Leirich bestimmte das Gerätturnen. Als Leistungsturner war Jürgen Leirich für die Hochschulsportgemeinschaft Wissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg höchst erfolgreich.
Die ebenso erfolgreiche universitäre Karriere eröffnete Jürgen Leirich das Studium der Sportwissenschaft und der Germanistik. Anschließend folgte die langjährige höchst motivierte und engagierte universitäre Lehr- und Forschungstätigkeit am Institut für Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (1957 bis 1962: wissenschaftlicher Assistent; 1969: Promotion; 1979: Habilitation). Des Weiteren war Jürgen Leirich in den 1970iger und 1980iger Jahren Gastdozent an den Universitäten Bagdad und Algier. Im Jahre 1988 benannte die Universität Halle-Wittenberg den im In- und Ausland anerkannten Halleschen Sportwissenschaftler zum außerordentlichen Professor.
Unmittelbar nach der politischen Wende leitete Jürgen Leirich von 1990 bis 1991 sehr vorausschauend zum einen das Institut für Sportwissenschaft der Universität Halle-Wittenberg und zum anderen bis zum Jahre 1993 als Dekan den Fachbereich Erziehungswissenschaft. 1993 wurde Jürgen Leirich von der Universität Halle-Wittenberg als ordentlicher Universitätsprofessor für Sportmotorik berufen und führte mit hohem Ansehen bis zum Jahre 1998 sehr umsichtig den Fachbereich Musik-, Sport- und Sprechwissenschaft.
Im Ehrenamt war Jürgen Leirich von 1990 bis 1996 nicht nur als engagierter Gründungspräsident des Landesturnverbandes Sachsen-Anhalt und Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Turnerbundes sondern auch nach dieser Zeit als unermüdlicher aktiver Mitstreiter des Landesturnverbandes Sachsen-Anhalt tätig. Für seine langjährigen außergewöhnlichen ehrenamtlichen und gesellschaftspolitischen Verdienste zeichnete der Deutsche Turnerbund Jürgen Leirich mit der Walter-Kolb-Plakette aus. Ab dem Jahr 2004 engagierte sich Jürgen Leirich als stellvertretender Präsident der Friedrich-Ludwig-Jahngesellschaft.
Jürgen Leirich hat zahlreiche anerkannte sportwissenschaftliche und praxisorientierte Publikationen verfasst. Zu den bedeutsamen Veröffentlichungen der letzten Jahre zählen das neu konzipierte Handbuch „Terminologie des Gerätturnens“ und die ausgesprochen erfolgreiche dreibändige praxisorientierte Buchausgabe zum „Turnen an Geräten“.
Wir, die Freunde, Kollegen und Studierenden von Jürgen Leirich verlieren einen herausragenden und sehr geschätzten Menschen. Unvergessen und vorbildhaft werden uns seine große Kontaktfähigkeit und sein verbindlicher, jeder Zeit vertrauensvoller und einfühlsamer Umgang mit seinen Mitmenschen bleiben.
Department Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Nachruf auf Prof. Dr. Thomas Höhle
Am 9. Januar 2012, im Alter von 85 Jahren, verstarb in Magdeburg Prof. Dr. Thomas Höhle. Nach einem 1945 an der Göttinger Universität begonnenen und 1947 in Leipzig fortgesetzten Studium der Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte wurde er wissenschaftlicher Assistent bei Hans Mayer, der auch dessen 1954 verteidigte Promotion betreute. Nach Lehrtätigkeiten in Berlin und Warschau wurde er 1963 Nachfolger Ernst Hadermanns auf dem Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Hier wirkte er bis zu seiner Emeritierung 1992 u. a. als Institutsleiter bzw. als Leiter des Wissenschaftsbereiches Deutsche Literatur.
Thomas Höhle hat seine geistige Nähe zur marxistischen Literaturwissenschaft nie verleugnet, verhielt sich jedoch kritisch gegenüber deren Irrwegen (Abbildtheorie, Formalismus-Debatte, realistischer Typus, sozialistischer Realismus etc.). Als gestrenger, aber auch in vielerlei Hinsicht gütiger Hochschullehrer hat er Generationen von Absolventen des Institutes geprägt.
Auch als Wissenschaftler verstand sich Thomas Höhle in erster Linie als Popularisator wichtiger Strömungen in der deutschen Literaturgeschichte, vornehmlich des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Seine Arbeiten zur deutschen Aufklärung, zum Sturm und Drang und zur Klassik, insbesondere zu Lessing, Wieland, Bürger und Goethe, vermitteln auch heute noch bemerkenswerte Denkansätze.
Von 1968 bis 2003 war er Vorsitzender, anschließend Ehrenvorsitzender, der Ortsvereinigung Halle der Goethe-Gesellschaft e.V., deren geistiges Profil er in entscheidendem Maße begründete. Unermüdlich versuchte er hier, einem breiten Publikum die Denkansätze der Goethe-Zeit in ihrer widerspruchsvollen Wirkmächtigkeit, die bis in unsere Tage reicht, nahe zu bringen.
Dies gilt in ebensolchem Maße für die Arbeit der Dessau-Wörlitz-Kommission zur Erforschung und Pflege des Dessau-Wörlitzer Kulturkreises, zu deren Mitbegründern er 1968 gehörte, und die mittlerweile ihren Sitz am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gefunden hat.
Das Germanistische Institut trauert um einen verdienstvollen Gelehrten, in dessen Leben und Werk sich Wege und Irrwege des 20. Jahrhunderts wiederfinden lassen und dessen „wer immer sich bemüht“, Richtiges zu tun, doch auch eine Verpflichtung beinhaltet.
Graduiertenförderung
Zum 1. April 2012 werden wieder Stipendien für die Graduiertenförderung durch die Vergabekommission an der Martin-Luther-Universität vergeben. Die Anträge müssen bis spätestens 4. Januar 2012 im Dekanat der Philosophischen Fakultät II vollständig vorliegen.
Graduiertenförderung.pdf
(105,5 KB) vom 03.11.2011
Projekt zum Thema Holocaust
Das von Prof. Lampe verantwortete Projekt "Your History - mehr Wissen über den Holocaust für Jugendliche" wird verlängert. Ziel ist ein Webportal für Jugendliche, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus und des Holocaust auf eine neue Art und Weise auseinandersetzen möchten.